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– NÜRNBERG (BIERMANN) – Nur ein Bruchteil der Praxisnetze aus Deutschland und der Schweiz (7 %) ist gut oder sehr gut organisiert. Dies berichtet das Deutsche Ärzteblatt unter Berufung auf eine Praxisnetz-Studie 2009 der Universität Erlangen-Nürnberg.
Danach sei nur ein geringer Anteil der untersuchten Netze in der Lage, die Gesundheitsversorgung qualitativ und kostenmäßig zu verbessern.
Zwar konnten sich laut Studie etliche Netze an vielen Stellen weiterentwickeln, mehr als die Hälfte habe aber einen nur "niedrigen Gesamtreifegrad" erreicht. "Diese Netze werden es ohne Intensivierung der Anstrengungen zukünftig schwer haben, von den Kostenträgern ernst genommen zu werden", zitiert das Ärzteblatt die Studie.
Der jeweilige Koordinationsbedarf sei durch die Vernetzung deutlich angestiegen und das Verbesserungspotenzial in der Zusammenarbeit "bei weitem noch nicht ausgeschöpft", heißt es in der Studie. Entwicklungspotenzial sehen die Wissenschaftler insbesondere im Bereich der Netzsteuerung sowie beim Ausbau der elektronischen Vernetzung.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 22.12.2009
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