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Pfizer profitiert von Wyeth-Übernahme

04.02.2010 – NEW YORK (BIERMANN) – Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat im abgelaufenen Geschäftsjahr beim Umsatz von der Übernahme des Konkurrenten Wyeth profitiert und einen gestiegenen Gewinn ausgewiesen.

Unter dem Strich sei der Überschuss von 8,1 Milliarden Dollar im Vorjahr nun auf 8,6 Milliarden Dollar geklettert, teilte der Branchenprimus am Mittwoch in New York mit. Beim Umsatz wies der Pfizer-Konzern, der auch auf dem Therapiegebiet der Ophthalmologie vertreten ist, einen Anstieg von vier Prozent auf 50,0 Milliarden Dollar aus.

Für das laufende Geschäftsjahr peilt Unternehmenschef Jeff Kindler einen Umsatz von 67 bis 69 Milliarden Dollar an, während das Ergebnis pro Aktie vor Sonderposten 2,10 bis 2,20 Dollar betragen soll. 2012 rechnet Pfizer mit einem Umsatzrückgang auf 66 bis 68,5 Milliarden Dollar.

Der Konzern hatte 2009 die Milliardenübernahme des Konkurrenten Wyeth für 68 Milliarden US-Dollar (52 Milliarden Euro) unter Dach und Fach gebracht und deutliche Kosteneinsparungen mit Stellenstreichungen angekündigt. Bis Ende 2012 will Pfizer im Zuge der Integration von Wyeth vier bis fünf Milliarden Dollar an Kostensenkungen realisieren.

Pfizer verliert seit einiger Zeit durch kostengünstige Generikakonkurrenz Umsatz und versucht, mit Kostensenkungen gegenzusteuern. Zwischen dem 15. Oktober und Ende des Jahre habe Pfizer 4200 Stellen gestrichen.

Das Unternehmen erweiterte mit dem Kauf von Wyeth sein Produktportfolio unter anderem um eine aussichtsreiche, margenträchtige Impfstoffsparte und Biotech-Know-How. (dpa)

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