(BIERMANN) – Augenarzt Albrecht Hennig, der seit nahezu 30 Jahren Augenkranke im nepalesischen Lahan betreut, wird in diesem Monat mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Wie das ZDF ergänzend zu seinem TV-Porträt über Albrecht Hennig in der Sendung "Menschen" berichtet (ausgestrahlt am 20. Februar, s. ool 19.02.), wird Hennig und seiner Frau Christina diese vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung in Kathmandu überreicht werden.
Gewürdigt wird mit dem Bundesverdienstkreuz die "außergewöhnliche Lebensleistung" des Ehepaars, das im Einsatz für die Christoffel-Blindenmission entscheidend dazu beigetragen hat, die - gemessen an den Patientenzahlen - zweitgrößte Augenklinik der Welt aufzubauen: das Sagarmatha Choudhary Eye Hospital.
Doch der Erfolg der Augenklinik, so geht aus dem ZDF-Online-Bericht hervor, ist zugleich ihr größtes Problem, denn in der nur etwa 10.000 Einwohner zählenden Provinzstadt Lahan sei es unmöglich, dauerhaft qualifizierte Augenärzte anzusiedeln und insbesondere einen Nachfolger für Hennig zu finden. Die Klinik in Lahan solle daher künftig verkleinert und dafür in Biratnagar eine neue Klinik gebaut werden. Sobald diese Projekte realisiert seien, plane Hennig, nach Deutschland zurückzukehren.
Quelle: menschen.zdf.de
Noch keine Kommentare vorhanden.