– BERLIN (BIERMANN) – Mehr als 700 Wissenschaftler werden vom 24. bis 26. Februar zur Konferenz SNI 2010 in Berlin erwaretet. SNI steht für Synchrotron-, Neutronen- und Ionenstrahlen. Die Konferenz wird vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) in enger Kooperation mit den Berliner Universitäten und der Universität Potsdam ausgerichtet.
Vor allem die deutschen Nutzer von Synchrotronstrahlungsquellen, Freie Elektronen Lasern, Neutronen- und Ionenquellen, aber auch internationale Gäste haben ihr Kommen angekündigt, teilt das Helmholtz-Zentrum mit.
Am Mittwoch, 24. Februar, spricht Prof. Michael H. Foerster von der Augenklinik der Charité über "Zwölf Jahre Protonentherapie in Berlin" (Abendvortrag, ab 18.30 Uhr). Er blickt auf zirka 400 Patienten, die seit 1998 meist an einem Aderhautmelanom erfolgreich behandelt wurden. "Sein Team", so der Veranstalter, "forscht derzeit daran, die Therapie auch bei anderen Tumorarten am Auge einzusetzen, etwa bei Gefäß-, Knochen- und Netzhauttumoren."
Nach der SNI 2006 ist die diesjährige Konferenz die zweite Veranstaltung in dieser Reihe. Neben einer Industrieausstellung wird es etwa 80 wissenschaftliche Vorträge und 560 Posterbeiträge geben, mit denen vor allem Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler ihre Arbeiten präsentieren können. Außerdem stehen zwei öffentliche Abendvorträge im Programm. "
Veranstaltungsort der SNI 2010 ist der Henry-Ford-Bau auf dem Gelände der FU Berlin, Garystraße 35.
Informationen:
www.sni2010.de
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