DGE-Kongress: Ernährungsassoziierte Erkrankungen
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- AMD - ist Prävention durch gezielte Ernährung möglich? Fotoquelle: BVA/Busse
08.03.2010
– JENA (BIERMANN) – Der 47. wissenschaftliche Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) am 11. und 12. März, Friedrich-Schiller-Universität Jena, setzt den thematischen Schwerpunkt bei ernährungsassozierten Erkrankungen.
Vorträge und Minisymposien widmen sich den Zusammenhängen zwischen Ernährung und verschiedenen Krankheitsbildern. Ein Ziel der Forscher ist es, molekulare oder genetische Ursachen von ernährungsassoziierten Erkrankungen zu untersuchen, um daraus neue Strategien für die Prävention und Therapie diverser Krankheiten zu entwickeln und konkrete Ernährungsempfehlungen formulieren zu können.
Auf Initiative von Jenaer Experten finden Minisymposien zur Pathogenese der Arteriosklerose und zur Prävention mit sekundären Pflanzenstoffen im Hinblick auf altersbezogene Makuladegeneration, Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten statt. Ein weiteres Minisymposium befasst sich mit Inflammatorischen Erkrankungen. In Plenarvorträgen sprechen Dr. Patrick Borel und Prof. Dieter Lütjohann über "Nutrigenetische Einflüsse auf die Bioverfügbarkeit von Carotinoiden" sowie über "Phytosterole - Freund oder Feind?"
Die DGE veranstaltet den Kongress in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter Leitung von Prof. Gerhard Jahreis und Dr. Volker Böhm. Mehr als 140 Referenten und junge Wissenschaftler tragen zur Gestaltung des wissenschaftlichen Programms bei und präsentieren in 60 Vorträgen und 87 Posterbeiträgen ihre ersten, bisher unveröffentlichten Ergebnisse zu den Themenkomplexen Ernährungsmedizin, -physiologie und -toxikologie, Funktionelle Lebensmittel, Lebensmittelwissenschaften, Bioanalytik, Epidemiologie, Public Health Nutrition, Ernährungsverhalten, Nutrigenomik, Molekular- und Zellbiologie, Sekundäre Pflanzenstoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe.
Informationen:
www.dge.de/wk47
Quelle: DGE