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Matterhorn Meeting: Januartreffen von neuen Organisatoren im kleineren Rahmen fortgesetzt

Dr. Scharioth, Mit-Organisator des Matterhorn-Meetings 2010. Fotoquelle: Scharioth
Dr. Scharioth, Mit-Organisator des Matterhorn-Meetings 2010. Fotoquelle: Scharioth

02.02.2010 – ZERMATT (BIERMANN) – Das traditionelle Januartreffen der Ophthalmochirurgen in Zermatt wird von neuen Organisatoren im kleineren Rahmen fortgesetzt. Dr. Gábor Scharioth, Recklinghausen, und Prof. Holger Mietz, Aschaffenburg, organisierten das Januar-Meeting der Ophthalmochirurgen als Matterhorn Meeting 2010.

Nach dem Entschluss des bisherigen Industriesponsors dieses Meetings, im Einklang mit den Eucomed-Richtlinien nach 18 Jahren in Zermatt einen neuen, zentraler gelegenen Veranstaltungsort zu suchen, so teilen die Organisatoren mit, habe für die Augenchirurgen Dr. Scharioth und Prof. Mietz festgestanden, den traditionellen Tagungsort Zermatt für ein ophthalmochirurgisches Meeting erhalten zu wollen.

20 Ophthalmochirurgen aus Deutschland und der Schweiz trafen sich vom 21. bis 23. Januar zu einem wissenschaftlichen Update am Fuß des Matterhorns. Das Konzept der letztjährigen Meetings in Zermatt mit drei wissenschaftlichen Sitzungen an drei Tagen mit aktuellen Themen aus der Ophthalmochirurgie wurde übernommen.

Dr. Scharioth: "Besonders stolz sind wir, dass das Meeting mit Fokus auf intra-operatives Management von speziellen und komplizierten Situationen trotz kurzer Vorbereitungszeit mit zwölf Fortbildungspunkten von der Schweizerischen Ophthalmologischen Gesellschaft zertifiziert wurde."

Allen Teilnehmern werde besonders die offene Diskussion von komplizierten Fällen und Verläufen in Erinnerung bleiben, heißt es. Auch die Möglichkeit des uneingeschränkten Austausches über die Produkte unterschiedlicher Hersteller hätten die angereisten Augenchirurgen als interessant und anregend empfunden. Nach erfolgreichem Abschluss des Matterhorn-Meetings 2010 stehe fest, dass das Meeting auch 2011 in gleichem Rahmen ohne die Unterstützung der Industrie fortgeführt werde.

Am ersten Tag stand unter der Moderation von Prof. Mietz die Vorderabschnittschirurgie im Vordergrund. Prof. M. Küchle begann mit seinem Referat über "Prinzip und die Ergebnisse multifokaler Add-On-IOL". Weiterhin berichteten unter anderem Prof. B. M. Witschel über die Entwicklung des Kapselspannringes und Dr. G. Scharioth über drei Jahre Erfahrung - Canaloplastik.

Der Sitzung des zweiten Tages, moderiert von Dr. Scharioth, war der Hinterabschnittschirurgie gewidmet. Vortragsthemen wie "Perioperative Anti-VEGF-Applikation bei Pars-plana Vitrektomie des diabetischen Auges" von Prof. J. C. Schmidt und "Update Anti-VEGF -Therapie retinaler venöser Verschlüsse" von Prof. S. Dithmar komplettierten das Programm. Zum Abschluss gab Dr. U. Giers einen persönlichen Rückblick auf die letzten zehn Jahre Phakoemulsification, "Amotiorate bei komplizierte Phaco-CE".

Am dritten und letzten Tag, so hießt es weiter, wurden verschiedene Konzepte der Zusammenarbeit von Augenchirurgen in lokalen und überregionalen Verbänden vorgestellt.

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