(BIERMANN) – Am 6. März hat sich in Ludwigsfelde der Augenärztliche Genossenschaftsverbund Deutschland gegründet.
Die Genossenschaftsvorstände und Aufsichtsräte der Augenärztegenossenschaften aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Saarland und Brandenburg beschlossen eine Gründungssatzung und wählten ihre Führung. Aus terminlichen Gründen verhindert waren die Vertreter der Augenärztegenossenschaft Sachsen. Deren Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Eva-Maria Simon, so teilt der Verbund mit, habe im Nachgang den Beitritt zum Genossenschaftsverbund angekündigt. Großes Interesse an einer Zusammenarbeit habe auch die Augenärztegenossenschaft Westfalen bekundet.
Das gemeinsame Hauptziel besteht nach Angaben des Verbunds in der "länderübergreifenden Vertragsgestaltung mit Gesetzlichen Krankenkassen sowie die gegenseitige Unterstützung. Der hohe Organisationsgrad der einzelnen Augenärztegenossenschaften ermöglicht ein flächendeckendes Versorgungsangebot sowohl für operative als auch konservative Leistungen." Im Mittelpunkt stehe die "Aufwertung der augenärztlichen Grundversorgung unter Einbindung möglichst aller praktizierenden Augenärzte". Für administrative Aufgaben wie Abrechnung, Qualitätssicherung und Organisation der Behandlungspfade sollen vorhandene Ressourcen der Augenärztegenossenschaften gemeinsam genutzt werden.
Dem zu erwartenden Wettbewerb bei Selektivverträgen sieht sich der Verbund damit "bestens gerüstet". Nach außen werden die beiden gewählten Vorstände Dr. Dietmar Reinfeld (aägb) und Dr. Christian Heider (AGSA) den Verbund vertreten.
Quelle:
Augenärztlicher Genossenschaftsverbund Deutschland
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