(BIERMANN) – Die Tarifverhandlungen für die rund 55.000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern sind in Frankfurt ohne konkretes Ergebnis vertagt worden.
Die nächste Runde der Gespräche wurde für den 22. und 23. März in Düsseldorf vereinbart. Die zweitägigen Verhandlungen zwischen den Tarifparteien hatten am Montag begonnen.
Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA) hat die Größenordnung für eine Tarifeinigung vorgestellt und dem Marburger Bund ein entsprechendes Papier übergeben. Hierin heißt es laut VKA wörtlich: Die VKA schlägt "eine Tarifeinigung vor, die sich im Volumen und in der Struktur an dem Tarifabschluss für die rund 350.00 nichtärztlichen Beschäftigten in kommunalen Krankenhäusern vom 27. Februar 2010 orientiert. Das bedeutet eine Größenordnung von 2,3 Prozent bei einer Laufzeit von 26 Monaten. Dabei sind arztspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen. Die VKA ist in diesem Rahmen zu einer Anhebung der Bereitschaftsdienstentgelte bereit."
Die Positionierung der Arbeitgeber sieht außerdem die Einführung von variablen leistungs- und erfolgsabhängigen Entgeltelementen vor.
Der Marburger Bund fordert eine Gehaltssteigerung für Ärzte von bis zu neun Prozent - davon fünf Prozent als lineares Lohnplus sowie eine Steigerung der Bereitschaftsdienstentgelte um bis zu 30 Prozent. (dpa/vka)
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